Glossar

Auflösung

Die Auflösung wird im amerikanischen Maß dpi (dots per inch, als Druckpunkte pro 2,54 cm) angegeben. Daraus wird oft geschlossen, dass je mehr Punkte (dots) auf einen inch platziert werden, um so feiner und detaillierter wird auch die Bildwiedergabe sein.

Dies muss allerdings nicht so sein, denn die Anzahl der Tropfen muss in Abhängigkeit von der Tropfengröße gesetzt werden. Bei z.B. 14 pl Tropfengröße reicht es durchaus, 720 Tropfen auf einen inch zu setzen, um eine Flächenfüllung zu erreichen. Ist eine höhere Dichte gefragt, können durch die Ansteuerung des Druckers und das Schießen weiterer Tropfen an nahezu die gleiche Stelle, geschossen werden. Hiermit wird dann die “Auflösung” erhöht, sprich mehr Tropfen pro Inch gesetzt. Ob dies sinnvoll und notwendig ist, hängt von der Aufgabenstellung und vom Geschmack ab. Zu berücksichtigen sind auch die Betrachtungsabstände, denn ab einer gewissen Entfernung kann das menschliche Auge die Tropfen sowieso nicht mehr bis 1.440 dpi wahrnehmen. Desweiteren ist zu überlegen, dass kleinere Tropfen, damit mehr Tropfen auch eine entsprechend hohe Feuerfrequenz der Düsen notwendig macht und damit der Druck als solches länger dauert.

Wir haben uns bei der Auswahl der Tropfengröße auf 14 pl konzentriert, da diese eine optimale Antwort auf Druckqualität und Performance bietet, denn bei aller Auflösungsverliebtheit, darf man nicht außer Acht lassen, dass das Endergebnis bezahlbar bleibt. Für solche Unternehmen, die kleine Tropfen vor Durchsatz setzen, können wir auch 7 pl Druckköpfe anbieten, geben aber zu bedenken, dass aufgrund der Struktur diese Köpfe und auch die hierfür einsetzbare Tinte teurer wird. Auch wenn wir in unseren Unterlagen die Auflösung bis zu 1.080 dpi angeben, bieten die Druckköpfe selber rein durch die Abstände der Düsen zueinander definiert, diese Auflösung nicht. Vielmehr erreichen wir diese Auflösung durch das Setzen zusätzlicher Punkte durch das wiederholte Anfahren des einzelnen Punktes und das Ssetzen von Punkten neben die bereits platzierten. Da die mechanischen Ansteuerungen in X und Y-Richtung unterschiedlich sind, kann somit auch die Auflösung für die beiden Richtungen unterschiedlich sein.

Alles ist bedruckbar – Wunsch und Wirklichkeit

Grundsätzlich ist die Behauptung auch richtig, denn anders als bei wasserbasierten Tinten, muss die Tinte nicht in das Trägermaterial eindringen und getrocknet werden. Auch lösemittelbasierte Tinten erlauben das Bedrucken nur dann, wenn das zu bedruckende Material entweder aus PVC besteht oder beschichtet ist. Die Lösemittel – wie der Name schon sagt – lösen das PVC an, die Farbmigmente können in die aufgeweichte Oberfläche eindringen und werden dort nach dem Ausdunsten der VOCs eingeschlossen. Der Druck auf beliebiges Material wie Holz, Pappe, Keramik, Glas, usw. ist somit nicht möglich.

Anders beim Drucken mit Tinten, die unter Zugabe von UV- Licht aushärten und daher kurz UV-Tinten genannt werden

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